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Willkommen bei den GAK Juniors

Garant für Ausbildungsqualität

Einzigartig in Österreich!

Im Sinne der bewährten Ausbildung des GAK Nachwuchses, aus dem Spieler wie Junuzovic, Sabitzer, Gregoritsch, Schütz, Lazaro, Nutz, Schilling und viele mehr hervorgegangen sind, wollen wir diese Tradition fortsetzen. Als unabhängiger Jugendsportverein stehen wir zu 100% für die Interessen jeder einzelnen unserer Spielerinnen und Spieler und deren Eltern im Sinne einer hochqualitativen, sportlichen Ausbildung, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Donnerstag, 30. April 2020 - 13:44 Uhr
Dank Corona: Improvisation im Jugendfussball

Für uns alle hat die Coronazeit vor allem eines im Leben verursacht: Veränderung. So auch im Fußball. Während der Spielbetrieb in fast allen Ländern der Welt ruht und einige Ligen bereits offiziell ihren Spielbetrieb eingestellt haben, steht auch der Jugendfußball momentan vor einer großen Herausforderung. Ein Interview mit Jürgen Schautzer (U13-Trainer des SK Sturm) & Philipp Albrecht (Nachwuchskoordinator FunKids bis U10), welches von Sturmnetz.at – Das Portal von Fans für Fans" des SK Sturms geführt wurde, hilft dabei, einen kleinen Einblick in die momentane Situation des Trainingsbetriebs in Österreich zu bekommen.

Während die Trainings bis Anfang März noch in normalen Bahnen und auf echten Fußballfeldern stattfanden, hat sich bei allen Junioren österreichweit das Training ins ,,Home-Office’’ verlagert. Sowohl bei unseren GAK 1902 Juniors als auch beim ewigen Lokalrivalen, dem SK Sturm, müssen die Nachwuchstrainer nun über das Internet coachen. Am häufigsten kommt dabei Zoom zum Zug, wie neben unserem Nachwuchskoordinator Philipp Albrecht, auch Jürgen Schautzer (U13 Trainer der Blackies) bestätigt. Wann das nächste „echte“ Training stattfinden wird, können beide Coaches nicht beantworten, Albrecht ergänzt jedoch „Dienstag, 21.4.2020 15:00 – Videotraining U9“.

„Challenges entwerfen, die Spaß machen und den Einzelnen helfen, sich weiterzuentwickeln“, zählt U13-Coach Schautzer zu seinen derzeitigen Hauptaufgaben, der seinen Schützlingen immer Wochenpläne für Einzeltrainings erstellt. „Wir trainieren 2 bis 3 Mal pro Woche über Zoom“, sagt Albrecht. Es gilt, auf die unterschiedlichen Begebenheiten bei den Kids einzugehen, weshalb er ergänzt: „Benötigt werden nur 2×2 Meter Platz. Die Schwerpunkte sind individuelle Technik (Ballschule) und Bewegungsaufgaben. Uns ist es aber auch besonders wichtig die Kids polysportiv weiter zu bringen, weshalb es auch mal vorkommen kann, dass Rückschlagsportarten wie z.B. Tennis, oder Rad fahren auf unseren Wochenplänen steht.“

Beide Trainer heben zudem unabhängig voneinander hervor, dass es wichtig ist, die sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten und zu pflegen. „Telefon, Whatsapp, Zoom! Mit den Möglichkeiten der heutigen Zeit funktioniert das eigentlich ganz gut“, so Schautzer. Es gebe Whatsapp-Gruppen, in denen die Eltern Videos teilen können und es wird im Team eben nicht nur über das Internet trainiert, „sondern es werden auch Witze erzählt, schöne Tore auf YouTube angesehen und analysiert. Wir erhoffen uns, dass wir unsere Kids dadurch motivieren können, sich in ihrer Freizeit weiterhin mit Fußball und ihren Vorbildern zu beschäftigen und bestmöglich probieren deren Tricks zu verstehen und nachzuahmen.“, wie Albrecht schildert. Die Wochenpläne sollen die jungen Spielerinnen und Spieler auch motivieren, neue Tricks an den Eltern auszuprobieren und Videos davon zu schicken. Der Zusammenhalt im Dreieck zwischen Kindern, Eltern und Trainer wird dadurch gestärkt, auch weil die Eltern nun viel unmittelbarer am Training ihrer Kinder beteiligt sind.

Allzu positiv sollte man diese Situation dennoch nicht sehen. Zwar trauen sich weder Jürgen Schautzer, noch Philipp Albrecht zu, die finanzielle Lage in anderen Grazer Nachwuchsvereinen einzuschätzen, dass die derzeitige Situation zu überstehen kein leichtes Unterfangen darstellt, darin sind sie sich jedoch einig. „[Ich] hoffe natürlich, dass es möglichst allen Vereinen gelingt, auch nach der Krise weiterzuarbeiten, denn sie sind ein extrem wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und verrichten teils richtig gute Arbeit und das sehr oft ehrenamtlich“, betont der U13-Trainer des SK Sturm Graz. „Dies betrifft nicht nur Fußballvereine, sondern alle Vereine, die sich für Kinder- und Jugendarbeit einsetzen. Ich glaube, dass Vereine mit einem guten Unterbau (Nachwuchs), die Krise überstehen werden.“ Und Philipp Albrecht ergänzt: „Meine Hoffnung ist es, dass Vereine, die über ihren finanziellen Mitteln gelebt haben, aus ihren Fehlern lernen.“ Nicht zuletzt die Grazer Vereine mussten diese Lektion (wenn auch aus anderen Gründen) vor etwas mehr als zehn Jahren lernen.

Die derzeitige Situation scheinen die beiden größten Grazer Fußballvereine also ganz gut zu meistern. Auch viele Wünsche bleiben den beiden Nachwuchstrainern nicht übrig. Man hat in dieser Krise gelernt, demütig zu sein. Jürgen Schautzer wünscht sich, dass sich alle wieder mehr auf „ein gutes Miteinander“ besinnen und die Förderungen im Nachwuchsbereich erhöht werden, Philipp Albrecht würde sich bessere und verbindlichere Angaben bei zeitlichen Anhaltspunkten wünschen, damit man nicht nur von einer Woche in die nächste Planen muss. Besonders lobenswert für Albrecht ist aber die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vereins. ,,Es arbeiten alle Trainer und Funktionäre sehr gut zusammen, um den Kindern das bestmögliche Training bereitzustellen. Regelmäßige Trainersitzungen, auch zwischen den verschiedenen Altersbereichen werden, um das Niveau des Coronatrainingstrainings zu erhöhen, regelmäßig abgehalten.“, wie Albrecht ergänzt.

Während Albrecht die Prüfung für die UEFA B-Lizenz in knapp zwei Wochen verschoben wurde, musste Schautzer den Prüfungstermin für die A-Lizenz verschieben. Dennoch nutzen beide die entstandenen Leerläufe laut eigenen Angaben für die persönliche Weiterbildung. Vor allem Schautzer betont, dass aus der Not in der Krise später eine Tugend gemacht werden kann und die Trainings durch die neu erlernten Methoden in Zukunft „noch individueller und dadurch besser“ gestaltet werden können. Wann es wieder auf den Platz gehen soll? „Am besten sofort“, meint Philipp Albrecht. „Aber wir sind hier an die Regierung gebunden.“ Jürgen Schautzer hat jedenfalls vollstes Vertrauen, „dass die Verantwortlichen (Politik, ÖFB, Verein und Landesverband) den richtigen Zeitpunkt finden werden.

(Ursprünglich veröffentlicht auf: https://www.sturmnetz.at/jugendtrainings-die-neue-improvisationskunst/ <https://www.sturmnetz.at/jugendtrainings-die-neue-improvisationskunst/>, verfasst von Yannick Steinkellner)

Mittwoch, 15. April 2020 - 12:25 Uhr
Roadstars - die Fahrschule - GAK 1902 Juniors

Auch in schwierigen Zeiten wie diesen halten Partner zusammen:

Roadstars - die Fahrschule - GAK 1902 Juniors

Seit Anfang der heurigen Frühjahrssaison werden wir von der Fahrschule Roadstars unterstützt!
Innovative Ideen im Bereich der Online Trainings-Methoden zeichnen sowohl die GAK Juniors als auch die Fahrschule Roadstars aus! So setzt auch die Fahrschule momentan auf online Unterricht, sowie Webinare!
Vorbehaltlich der Regierungsentscheidung geht es voraussichtlich ab Mitte Mai wieder mit dem Fahrschulbetrieb los:

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- Mopedführerschein um € 129,—
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Auf diesem Weg möchten wir uns beim Inhaber der Roadstars - die Fahrschule, Mag Jakob Goldberg und seinem Team für die
Unterstützung bedanken!
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